Japanische Anemone (Anemone hupehensis) ist eine äußerst dekorative Staude mit geringen Ansprüchen. Da sie sich an halbschattigen Plätzen am besten anfühlt, kann sie in schattigen Ecken des Gartens angebaut werden, wo die meisten Pflanzen nicht wachsen. Schauen wir uns also genauer an, welche Anforderungen diese Pflanze hat und welche Bedingungen sie erfüllen muss, damit sie üppig blühen kann.
Wenn Sie vorhaben, diese Blumen in Ihrem Garten anzubauen, lesen Sie, was Sie sonst noch über Anemonen wissen müssen.

Japanische Anemone (Anemone hupehensis) - eine schöne Gartenanemone
Japanische Anemone - Pflanz- und Bodenanforderungen
Japanische Anemone, wie großblumige Anemoneam besten im lichten Halbschatten gepflanzt. Daher sollte der Anbau unter dem Blätterdach von Bäumen oder in der Nähe größerer Sträucher erfolgen. Da diese Staude ausgedehnte unterirdische Rhizome bildet, wächst sie sehr schnell und bildet wunderschöne Teppiche aus dekorativen Blättern und Blüten.
Wie pflanzt man japanische Anemonen? Denken Sie bei der Standortplanung für diese Pflanze daran, dass die Setzlinge in einem angemessenen Abstand voneinander platziert werden sollten. Der beste Abstand zwischen ihnen beträgt ca. 30 x 40 cm. Auf diese Weise gepflanzte Pflanzen haben genug Platz, um sich frei auszudehnen.
Der einfachste Weg, Anemonensetzlinge zu erhalten, besteht darin, den Stumpf zu teilen. Dazu trennen wir die Jungpflanzen vom Mutterexemplar und pflanzen sie direkt in den Boden. Die Behandlung erfolgt am besten im Frühjahr, wenn die besten Wurzelbedingungen herrschen. Oder vielleicht interessieren sie dich auch Frühlingsblumen für den Garten?
Diese Gartenanemone sollte in fruchtbaren, humosen, leicht feuchten Böden mit neutralem pH-Wert angebaut werden. Wichtig ist, dass der Standort nicht zu nass ist, da dies zu einer schnellen Verrottung der Pflanzen führen kann. Auch der Pflanzplatz von Anemonen sollte windgeschützt sein, was besonders im Winter wichtig ist. Dann könnten frostige Böen die Pflanzen dem Frost aussetzen.
Japanische Anemone - Anbau und Pflege
Die Pflege der Japanischen Anemonen ist weder schwierig noch zeitaufwendig. Sie müssen sich nur auf einige grundlegende Dinge konzentrieren. Damit die Pflanzen gesund aussehen und üppig blühen, müssen sie gedüngt werden. Es muss nicht zu reichlich sein. Es reicht aus, im Frühjahr und Frühherbst zu düngen. Organische Düngemittel, z.B. Kompost oder natürlicher Dünger.
Im Sommer sollten Sie daran denken, Ihre Pflanzen regelmäßig zu gießen, da längere Trockenperioden zum Welken der Blätter und einer schwächeren Blütenknospenbildung führen können. Das Gießen sollte mäßig sein, um die Wurzeln nicht zu überfluten.
Japanische Anemone ist nicht vollständig frostsicher, daher sollte sie vor dem Wintereinbruch durch Bedecken mit Blättern oder Zweigen vor Frost geschützt werden. Es lohnt sich auch, Pflanzen mit Gartenrinde regelmäßig zu mulchen. Es schützt die Rhizome nicht nur vor dem Einfrieren, sondern auch vor Feuchtigkeitsverlust.
Japanische Anemone - Sorten und Anwendung
Japanische Anemone - eine Pflanze mit dekorativen Blüten und Blättern
Japanische Anemone beginnt im Vergleich zu anderen Anemonen relativ spät zu blühen, da sie erst im August ist. Dies ist unbestritten sein Vorteil, denn zu diesem Zeitpunkt blühen die meisten Gartenpflanzen bereits und es zeigt erst seine ganze Schönheit. Die Blüten wachsen an behaarten, verzweigten Trieben, die je nach Sorte eine Höhe von 40 bis sogar 120 cm erreichen.

Diese Anemone bildet auch Klumpen von sehr dekorativen, interessant geschnittenen Blättern, die zweifellos eine lebendige grüne Dekoration sind, bis sich Blüten bilden. Oder vielleicht interessiert es dich auch Anbau der gelben Anemone?
Japanische Anemone eignet sich perfekt für naturalistische Bepflanzungen oder als Ergänzung zu einem Blumenbeet in japanischen Gärten. Es passt auch perfekt zur Vegetation an den Ufern von Teichen oder Bächen.
Aufgrund des dekorativen Charakters von Blättern und Blüten ist die Japanische Anemone auch eine perfekte Nachbarschaft für andere Gartenpflanzen wie Funkies, Preiselbeeren, Geranien und Farne. Durch ihre späte Blüte belebt sie Gartenecken mit bunten Blüten in verschiedenen Farben.
Japanische Anemone eignet sich auch gut als Schnittblume. In Kombination mit Astern oder Zinnie ist es eine bemerkenswerte Ergänzung zu den originellen herbstlichen Bouquetkompositionen. Oder vielleicht interessierst du dich auch für den Anbau Kletterhortensie im Garten?
Die interessantesten Sorten japanischer Anemonen
Japanische Anemone schafft viele interessante und originelle Sorten mit dekorativen Blüten. Einer der beliebtesten ist Prinz Heinrich. Diese Sorte wird bis zu 90 cm hoch. Sein Ornament ist eine schöne, purpurrote, volle Blüte mit einem Durchmesser von etwa 5 cm. Sehr dekorativ sind auch die dreilappigen, leicht gezähnten Blätter.
Ein interessanter Vertreter der japanischen Anemonen ist Honorine Jobert, eine Sorte, die eine Höhe von bis zu 150 cm erreicht. Die Pflanze produziert wie andere Anemonen (z.B. Buschwindröschen oder großblumige Anemone) unterirdische Ausläufer, die großflächig wachsen. Die Einzelblüte dieser Sorte ist in der Knospenphase rosa und nach der Blüte reinweiß.
Eine andere Sorte, die eine der wenigen ist, die den Anbau in voller Sonne toleriert, ist September Charm. Die Pflanze zeichnet sich durch große rosa Blüten mit gelber Mitte aus. Ihre Blütenblätter sind in zwei Windungen angeordnet, wodurch ein halbvoller Blütenstand entsteht. Blütentriebe erreichen eine Höhe von ca. 120 cm.
Japanische Anemone ist eine schöne und einzigartige Staude, die es wert ist, gezüchtet zu werden. In jedem Garten wird es wohl ein schattiges Plätzchen geben, an dem sich andere Pflanzen nicht wohl fühlen. Hier wird die Anemone perfekt funktionieren und erstaunliche grüne Teppiche und bezaubernde Blumenfelder schaffen.